Rosen Pflegeöl, 75ml

Harmonisierendes Körperöl
  • feuchtigkeitsbewahrend
  • schenkt Geborgenheit
  • für eine geschmeidige Haut
  • mit fettes & ätherisches Rosenöl, Jojoba u.a.
18,50 €
24,67 € pro 100 ml
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Es gibt Momente, in denen sich Haut und Sinne nach einer harmonisierenden und stärkenden Pflege sehnen. Das ist die Zeit für das Rosen Pflegeöl. Zusammen mit dem kostbaren natürlichen ätherischen Rosenöl und feuchtigkeitsbewahrendem Jojobaöl entsteht ein ausgleichendes und harmonisierendes Pflegeöl, das für geschmeidige Haut sorgt und bei Nervosität und seelischer Erschöpfung unterstützt.

Für die Komposition dürfen getrocknete Blütenknospen der wertvollen Damaszenerrose mit Sonnenblumenöl aus kontrolliert- biologischem Anbau nach einem eigenen rhythmischen Verfahren eine Woche lang reifen. Die Mischung ist in dieser Phase auf 37 °C erwärmt - die Körpertemperatur des Menschen. Morgens und abends wird der Ansatz vorsichtig durchmischt. So kann die ganze Kraft der ausgleichenden Rose in das Öl übergehen.

Anwendung:
Am gleichmäßigsten verteilt sich das Pflegeöl nach dem Duschen oder Baden auf noch feuchter Haut. Die so entstehende Wasser-Öl- Emulsion kann leichter in die Haut einziehen und bewahrt deren Feuchtigkeit.

Tipps:
Verwandeln Sie Ihr Badezimmer für einen Tag in eine Schönheitsoase. Nach der Dusche mit Rosen Duschbalsam oder einem Bad mit Rosen Bad  massieren Sie zart das Rosen Pflegeöl in die noch feuchte Haut ein.

Während Sie den Duft der Rosen genießen, kann die Revitalisierende Maske Ihr Gesicht verwöhnen. Maniküre und Pediküre mit Neem Nagelöl runden das Genießerprogramm ab.

Als ergänzende Pflege empfehlen wir Duschbalsame, Bäder, den Rosen Körperbalsam und die Rosen Deomilch.

Qualität:
100 % Natur- bzw. Biokosmetik, nach NATRUE-Standard zertifiziert
frei von synthetischen Duft-, Farb- und Konservierungsstoffen
frei von Mineralölen, Parabenen, Silikonen und PEG
dermatologisch auf Verträglichkeit getestet
ohne Tierversuche
Rohstoffe, wann immer möglich, aus kontrolliert-biologischem oder biologisch-dynamischem Anbau und unter fairen Bedingungen gewonnen

Bild und Text: © Dr. Hauschka


Rose Dr. Hauschka

Synonyme:
Buttelhiefen, Dornrose, Feldrose, Hagebutten, Hagedorn, Hagehotten, Hagehüften, Hagehüttchen, Hagerose, Hahnebödgen, Hahneklöschen, Hainhecken, Hanbutbutten, Haynbutten, Heckenrose, Hetschepetsch, Hiefen, Hornrose, Hüfften, Hundrose, Hundsdorn, Rosendorn, Schlafkauz, Schlafkunz, Wiegenstrauch, Wiepken, Wipen, Wirgen, Zaunrose

Wissenschaftlicher Name:
Rosa ssp.

Familie:
Rosaceae (Rosengewächse)

Heimat:
Die Wildformen der Rose stammen aus dem Orient und haben sich vermutlich von Persien und Babylonien über Ägypten nach Griechenland und Italien verbreitet.

Inhaltsstoffe:
In Rosenöl werden mehr als 400 Einzelkomponenten gefunden. Rosenblüten enthalten unter anderem ätherisches Öl, Gerbstoff, Lipide, Wachs und Harz.

Beschreibung:
Welches Bild erscheint einem vor Augen, wenn man an die Rose denkt? Sicherlich zuvorderst das der Edelrose, der galanten, vornehm schlanken mit ihrer vielblättrigen Blüte, die ihr Inneres geheimnisvoll vor dem Betrachter verschließt. Die Farbe der Blüten, ihre Form, ihr Wuchs: Unüberschaubar viele Rosenzüchtungen scheint es zu geben. Und in der Tat beläuft sich ihre Zahl auf 20.000! Über dieser Flut vergisst man allzu leicht ihre viel älteren, ursprünglicheren Schwestern, die Heckenrosen, deren Blüten schlicht sind, die uns weit ihr Blütenherz öffnen und reich mit Duft und Hagebutten beschenken. Die Kraft für ihren Blütenreichtum ziehen sie aus der tiefgründigen Wurzel, die sich fest mit der Erde verbindet. Diese Vitalität hat die Edelrose verloren, die deshalb immer auf den Wurzelstock einer Heckenrose aufgepfropft wird.

Erstaunliche Details gibt es an der Rose zu entdecken: So hat jedes Blatt der fünfteilig aufgebauten Blüte seine eigene Form. Und selbst die fünf kleinen grünen Kelchblätter unterscheiden sich voneinander.

Wissenswertes:
Das Wort Rose stammt vermutlich vom indogermanischen vrod oder vrad ab, dessen Bedeutung im Sanskrit als vrad = zart erhalten ist. Wie sehr die Rose schon immer die Menschheit begleitet hat, spricht aus der Tatsache, dass sie in allen Sprachen dieser Welt vorkommt, nur in der Sprache der Eskimos fehlt sie. Schon sehr früh wurde sie zum Symbol für Liebe, Schönheit, Anmut und in Griechenland auch für heitere Lebensfreude. Dieses wundersame, in sich ruhende Wesen schien so unirdisch, dass die Rose in vielen Kulturen als Geschenk der Götter galt, in manchen gar als Blüte göttlichen Blutes, vor allem von Göttern der Liebe und Fruchtbarkeit. Der gefallene Engel Luzifer hingegen soll sich die Kletterrose erschaffen haben, um auf dornigem Weg bequem wieder in den Himmel steigen zu können.

Unzählige weitere Geschichten ließen sich über die Rose erzählen: von Kleopatra, die das Segel ihres Schiffes mit Rosenwasser getränkt haben soll, den Römern, die, wie sonst niemand vor oder nach ihnen, die Rose in den Mittelpunkt ihres alltäglichen Lebens stellten: Kränze frischer Rosen, die man als normalen Schmuck um den Hals trug, Rosarien sowie über und über mit Rosen geschmückte Feste waren Ausdruck einer beinahe dekadent zu nennenden Hinwendung zur Rose.

Doch die Rose war nicht nur Symbol für Liebe und Erotik. Sub rosa dictum: Das unter der Rose Gesagte war stehendes Wort der Geheimbünde wie Rosenkreuzer und Freimaurer, die sich die weiße Rose zu ihrem Symbol erkoren und sie als Stuckrose über dem Tisch hängen hatten. Unter der Rose Gesprochenes galt als absolut vertraulich. Und die Alchimisten sahen in der Rose die Blume der Weisheit und das Bild des klaren Geistes.

Romanische und gotische Baumeister und Steinmetze entdeckten die Rose für ihre Bauwerke: Ihre Geometrie fand sich in Fenstern, steinerne Rosen krönten die Kirchtürme als Zeichen dafür, dass sich das menschliche Leben erst im Jenseits wirklich entfaltet.

Die Rose als Zeichen der Muttergöttin und von Jesus findet sich wieder bei Maria, die so oft als Maria mit dem Kinde im Rosenhag dargestellt wurde. Auch die ersten Rosenkränze sollen tatsächlich aus Rosen gefertigt gewesen sein.

Ihre Hochzeit als Heilpflanze erlebte die Apotheker-Rose (Rosa gallica) im 13. Jahrhundert in Provins unweit von Paris, wohin sie aus Damaskus gelangte. Fast 600 Jahre lang war Provins das Zentrum der Apotheker-Rosen-Kultur, sodass die Hauptstraße des Ortes im 16. Jahrhundert eine große Ansammlung von Drogerien und Apotheken war. In die ganze Welt wurden von dort Arzneimittel aus Rosen verschickt.

Kindern wurden übrigens früher Rosengallen unter das Kopfkissen gelegt, damit sie besser schliefen. Daher werden sie auch Schlafäpfel genannt.

Die Pflanze anders betrachtet:
Was verbinden wir mit der Rose? Sie ist kräftig, aber auch weich; wehrhaft, doch zart; dornig und gleichzeitig samtig; aufrecht und doch verlockend. Solche gegensätzlichen Eigenarten in sich zu vereinen, ohne sie zu vermischen, sie nebeneinander zu ertragen und zu beherrschen und dabei auch noch in ihrer Erscheinung die reinste Schönheit und Harmonie widerzuspiegeln, das kann nur eine Königin wie die Rose. Sie ist die harmonische Mitte des Pflanzenreiches, Ausdruck höchster Harmonie und darin Königin, nicht nur der Rosengewächse, sondern aller Blumen. Und das ist es, was die Rose zum Spiegelbild des Menschen macht, was den Menschen schon immer zur Rose hingezogen haben mag, so dass sie die menschlichen Kulturen seit ewigen Zeiten begleitet hat, ihre Lieder und Mythen durchzog, ihnen Medizin und Poesie war. Die Kunst, ihr harmonisches Gleichgewicht zu finden, teilt sie als Heilpflanze dem Menschen mit.

Die Pflanze in Dr. Hauschka Produkten:
Ihrer harmonisierenden Kraft wegen findet sich die Rose als ätherisches Rosenöl, Rosenwasser, Rosenwachs oder Rosenblütenauszug in nahezu der gesamten Dr. Hauschka Kosmetik, einschließlich der Dekorativen Kosmetik. In Präparaten wie Rosen Tagescreme, Rosen Tagescreme leicht, Aufbauende Maske, Rosen Körperbalsam, Rosen Pflegeöl, Rosen Duschbalsam und Rosen Deomilch steht sie im Vordergrund, in allen anderen regiert sie im Geheimen.

Quelle: Dr. Hauschka


Ölauszüge Dr. Hauschka

Konzentrierte Wirkkraft - Mit Ölauszügen lassen sich wirksame Extrakte aus getrockneten Pflanzen für die Dr. Hauschka Kosmetik gewinnen.

Text: Catrin Cohnen, Antal Adam, Fotos: Silicya Roth

Im WALA Öllabor liegt heute ein Duft, der glücklich macht. Er entsteigt Baumwollsäcken, die eine wertvolle Fracht bergen: getrocknete Knospen der Damaszener Rose. Sie stammen vom persischen Handelspartner der WALA, der seine bio-zertifizierten Rosen in den Bergen auf mehr als 2.000 Meter Höhe kultiviert. Mit den Rosenknospen setzen Paul Pietrzyk und sein Kollege Daniel Stahovic einen Ölauszug an, der später die Grundlage des Dr. Hauschka Rosen Pflegeöls bildet. "Zuerst zerkleinern wir die Rosenknospen", erklärt Paul Pietrzyk, der flink die gereinigten Edelstahlbehälter nochmals desinfiziert, bevor er die Rosenblüten exakt in sie hinein abwiegt. Danach kommt Sonnenblumenöl hinzu, auch genau abgewogen. Nur einmal kurz umrühren, damit nicht zu viel Sauerstoff an das empfindliche Öl gelangt, dann kommt der Deckel mit Dichtung und Verschlussring auf den Behälter.

Im Rhythmus der Natur ...
Am Deckel des Ölbehälters sind eine große Spirale und ein Rührer fest montiert, die in das Öl-Rosenblüten-Gemisch hineinragen. An die Spirale schließt Daniel Stahovic von außen Wasserschläuche an, aus denen 37 Grad Celsius warmes Wasser durch die Spirale läuft, die so die Temperatur des Ölauszuges konstant auf Körpertemperatur hält. Morgens und abends durchmischt der druckluftangetriebene Rührer den Rosenblütenansatz, sieben Tage lang.

Dieses Auszugsverfahren ähnelt zu einem gewissen Grad dem rhythmischen Verfahren, das Dr. Rudolf Hauschka für wässrige Pflanzenauszüge entwickelte, und hat Eingang in das Homöopathische Arzneibuch gefunden. Der Wechsel zwischen Stehen und Rühren des Öls bei Körpertemperatur soll die Polarität Ruhe und Bewegung, der die Pflanze in der Natur ausgesetzt ist, bei der Verarbeitung eine Zeit lang weiterführen und helfen, die Inhaltsstoffe der Pflanze besser aufzuschließen.

... hat sich die Körpertemperatur bewährt
Und tatsächlich eignet sich dieses Verfahren sehr gut: Eine wissenschaftliche Studie der Universität Hamburg1 belegt, dass die Extraktion bei Körpertemperatur effektiver ist als mit einer Methode, bei der die Drogen nur vier Stunden lang ausgezogen werden, dafür aber bei einer höheren Temperatur von 60 bis 70 Grad Celsius. Die Konzentration einer Wirksubstanzgruppe, die in der Arnika enthalten ist - die so genannten Sesquiterpenlactone - war bei den Tests höher als im Heißauszug; dasselbe gilt für die ätherischen Öle der Kamille oder die Carotinoide der Ringelblume.

Nur klares Öl verlässt unser Öllabor
Nach sieben Tagen filtrieren Pietrzyk und Stahovic den Ansatz durch Baumwolltücher und einen Feinfilter. Paul Pietrzyk kontrolliert während des Vorgangs ständig, wie der fertige Rosenblütenextrakt aussieht. "Nur klares Öl verlässt unser Labor", sagt Susanne Geisel, Gruppenleiterin in der WALA Ölherstellung. Zudem kommen Proben in das hauseigene Analyselaboratorium, das diverse Untersuchungen für die Freigabe durchführt.

Im Lagerraum stehen derweil weitere Säcke mit getrockneten Heilpflanzen, die für die unterschiedlichsten Dr. Hauschka Kosmetikprodukte und WALA Arzneimittel extrahiert werden. Zum Beispiel Schlehenblüten, die sieben Tage lang für das Dr. Hauschka Schlehenblüten Pflegeöl ausgezogen werden. "Wir verarbeiten hier insgesamt etwa 30 verschiedene Heilpflanzen", sagt Susanne Geisel. Das Arbeiten im Öllabor ist dadurch abwechslungsreich. Denn jede Pflanze hat ihre Eigenart: in der Verarbeitung und im Duft.

1Heldmaier M, Stahl -Biskup E. Extraktion mit Olivenöl. Was und wie viel geben die Blütendrogen her. Deutsche Apotheker Zeitung 2006; 19: 52-57.

Quelle: Dr. Hauschka


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